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Der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg verlässt Twitter: "Juristischer Hintergrund ist eine inzwischen vom Bundesverwaltungsgericht in deutsches Recht überführte Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zu Facebook: Demnach haben nicht nur die Betreiber sozialer Netzwerke - also etwa oder -, sondern auch die Nutzer Mitverantwortung für das, was sich dort abspielt."
t-online.de/region/stuttgart/n

@peter
Zitat aus dem Artikel:
Schade sei, dass nun die große Reichweite und die unmittelbare Ansprechbarkeit verloren gehe. "Das tut schon weh. Aber wir müssen versuchen, eine rechtmäßige Alternative aufzubauen."
Naja, an der Reichweite kann man ja arbeiten.
Facebook ist auch mit einer Handvoll Studenten angefangen.
Vielleicht mag er ja seinen Followern bei Twitter mitteilen dass sie ihm auch bei Mastodon folgen können. Ansprechen können sie ihn ja auch hier...
#facebook #twitter

@dsw28
Richtig: an der Reichweite können wir gemeinsam arbeiten. Jede Organisation, jede bekannte Persönlichkeit, jede:r Datenschützer:in, die hier aktiv werden helfen!

@dsw28
Bei Golem hieß es:

"Brink will die Kommunikation mit Internetnutzern nun über andere Kanäle führen, beispielsweise über nicht gewerbliche und dezentral organisierte Netzwerke wie Mastodon."

golem.de/news/bye-bye-twitter-
@peter

@derfu
Das habe ich auch gelesen, darauf bezog er die geringere Reichweite. So habe ich das gedeutet.
@peter

@dsw28 @derfu @peter
Er bedauerte den Reichweitenverlust, ja, aber das muss ja nicht so bleiben :-)

@vilbi
Das hoffe ich auch. So jemand ist meines Erachtens notwendig. Als Mitglied und Sprachrohr des Fediverse.
Es wäre gut wenn viele seiner Follower seinem Beispiel folgen.
@derfu @peter

@peter Konsequenz, es müssten sich alle Behörden von #Twitter & Co. verabschieden. Damit geht ein weitreichend genutzter Kanal für Behörden und Polizei verloren. Sorgt auch nicht unbedingt für die Akzeptanz der #DSGVO.

@Linuxkumpel Die DSGVO wird also nur akzeptiert, wenn sie nicht umgesetzt wird? Finde ich nicht überzeugend.

Ich begrüße es, wenn die Polizei bald auf Twitter nicht mehr direkt ihre hetze verbreiten kann.

@peter

@tastytea @peter Zur Akzeptanz der #DSGVO haben jede Branche wie auch die privaten Nutzer so ihre eigene Meinung. Als DSB merke ich das schon sehr deutlich. Vieles was privat problemlos genutzt wird, geht im Unternehmens- und Behördenumfeld nicht bzw. nicht so einfach. Social Media ist da ein besonders wunder Punkt. Die Polizei, die ich verfolge, hetzt jedenfalls nicht, sondern informiert sachlich ohne jede Wertung.

@Linuxkumpel Zu schade, dass unternehmen und behörden ihre mitarbeiter·innen nicht zwingen können, „social media“-firmen ihre daten zur verwertung zu übergeben. 🙃

https://netzpolitik.org/2018/der-elektrische-tuerknauf-und-die-molotowcocktails-falschmeldungen-der-polizei-auf-twitter/

@peter

@Linuxkumpel
Ich denke schon, dass es für mehr Akzeptanz der und des im Allgemeinen sorgen wird, wenn wenigstens offizielle Stellen sich daran halten.
Mit föderierenden Netzwerken gibt es echte Alternativen. Da können Anbieter von Informationen den Datenschutz kontrollieren, indem sie eine eigene Instanz betreiben oder eine datenschutzrechtlich geprüfte Instanz nutzen.

@peter Das ist immer ein zweiseitiges Schwert. Auf #Twitter läuft die Diskussion schon etwas länger. Klar ist es Schade das der rührige @lfdi_bw@twitter.activitypub.act or nicht mehr die Breitenwirkung nutzen kann. Seine Entscheidung ist ja nur konsequent. #DSGVO trennt nun mal zwischen privater und öffentlicher Nutzung. Es wird ein schwerer Weg ein "Verbot" für alle Behörden durchzusetzen. Denke ohne schimpfen auf die DSGVO geht es nicht ab.

@Linuxkumpel
Wie soll sich jemals etwas ändern, wenn alle so tun als sei es Ok was da passiert? Nur die DSGVO ist doof, weil sie es kompliziert macht einen gerade noch rechtlich akzeptierten Weg zu finden? Irgendwo und irgendwann muss sich etwas ändern!

@peter Die DSGVO ist ja an sich nicht doof. Wir haben nur leider momentan den Umstand, dass in vielen Fällen Gerichte mit ihren Entscheidungen nachbessern müssen und Aufsichtsbehörden ebenfalls manche Dinge unterschiedlich sehen. In den meisten Fällen ist die DSGVO auch umgesetzt. Allerdings diejenigen, denen man Einhalt gebieten wollte, wird keine Aufsichtsbehörde so richtig habhaft. Zudem treibt die Umsetzung auch kuriose Blüten, Foto- und Filmverbot bei Einschulungen usw.

@peter sollen die Behörden halt in das #fedivers abwandern. Am besten mit selbst betrieben Servern des Landes oder des Bundes.

Immerhin, er steckt nicht den Kopf in den Sand und sagt "dann eben nicht", sondern kennt Alternativen wie Mastodon.
Ist nur die Frage, ob er da auch wirklich was umsetzt.
@peter Wär schon toll, wenn immer mehr auf Mastodon umschwenken.
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